Beiträge 2019

Berichte

Wallisellerlauf 2019

Dieses Jahr war zwar kein Krebs auf der Medaille, aber alle haben eine bekommen. Darüber haben sich vor allem diejenigen gefreut, welche heute ihren ersten Lauf absolviert haben, aber auch die «alten Hasen», welche bereits mehrere Male durch die Strassen von Wallisellen gerannt sind. Die 2km lange Runde ist nicht eben, es gibt auch Steigungen und Kurven und am Ende wird durch die Halle gerannt, wo man lautstark angefeuert wird. Wenn auch Einige unterwegs ein paar Schritte laufen mussten, so wurde am Schluss noch ein­mal richtig Gas gegeben und unter dem grossen Zielbogen hindurchgerannt. Insgesamt 12 Mädchen haben teilge-nommen und es wurden gute Zeiten erreicht. Einige durften sogar einen Preis mit nach Hause nehmen. Die Plätze 10, 23, 35, 51, 52, 76, 77, 80, 86, 87, 92und 94 gingen nach Steinmaur von Total 100 in dieser Kategorie. Auch die vierer Stafette mit Lara, Melanie, Selina und Dominik hat sich gut geschlagen über ihre Strecke von 4x850m.

Das einzige was an diesem Sonntag gefehlt hat, war die Sonne, aber der leichte Regen war gar nicht so schlimm bzw. eigentlich recht angenehm als Abkühlung beim Rennen.

GRATULATION allen Teilnehmerinnen vom diesjährigen Wallisellerlauf! Wir haben zusammen mit allen anderen Läufern & Läuferinnen zu einer grossen Spende an die Krebsliga beigetragen.

 

Bilder zum Wallisellerlauf findet man in der Fotogalerie

 

 

Schlussturnen 2019 in Weiach  

Das Schlussturnen fand dieses Jahr in Weiach statt. Am frühen Sonntagmorgen fuhren wir mit 19 motivierten Mädchen und ein paar müden Eltern los. Nach einem kurzen Einwärmen startete der 5-teilige Wettkampf. Die ersten Disziplinen wie Hoch- und Weitsprung, Mini­trampolin, Schnelllauf oder auch Bock fanden draussen bei noch etwas nebligem Wetter statt. Gegen Mittag wurde es etwas wärmer und die Mädchen gaben mit den Geräteübungen ihr Bestes. Zum Schluss absolvierten wir den Fitness-Parcours bei mittlerweile trockener Wiese und strahlendem Sonnenschein. Nach der heissen und sonnigen Mittags­pause wurden die Mädchen an der Rang­verkündigung prämiert und die aktiven Turner und Turnerinnen starteten ihren Wettkampf. Alle Turnerinnen haben ihr Bestes gegeben, was bei einigen mit einer Medaille oder einer Auszeichnung und bei allen mit einem Kreuz belohnt wurde.  

Gratulation an alle Turnerinnen, es hat Spass gemacht. 

 

Bilder zum Schlussturnen in der Fotogalerie

 

Reise an die Schlussfeier vom Eid. Turnfest in Aarau

Am Samstag 22. 6. 19 ist es soweit, 10 Mädchen treffen sich um 8:30 am Bahnhof Steinmaur, um auf die diesjährige Mädchenriegenreise aufzubrechen. Sie werden be-gleitet von den Leiterinnen Esther und Iris und deren Kindern. Als Gepäckchauffeur und Küchenchef hilft auch Iris’ Mann Sämi mit. Während wir alle auf dem Peron auf den Zug und die express nachgelieferte Regenjacke warten, sind schon alle fröhlich am Schwatzen. Die S-15 bringt uns nach Niederweningen wo wir bereits anderen Turnvereinen begegnen, welche ebenfalls auf dem Weg nach Aarau sind. Was wollen wohl all diese Turner und Turnerinnen dort? Ah ja dort findet das Eidgenössische Turnfest statt. Wir wollen dort ebenfalls Turnluft schnuppern, aber heute haben wir noch ein anderes Programm in der Nähe vor. Deshalb fahren wir bis zur Station Aarau Distelberg. Wir warten ein Wenig im Wartehäuschen, bis der Regen nachlässt. Endlich machen wir uns auf in Richtung Roggenhausen. Wir wandern durch den Wald und am Waldrand entlang, bis wir von weitem einen grossen, gelben Lolipop enddecken. Besagter Lolipop stellt das Modell unserer Sonnen dar, am Anfang des aarauer Planetenweges. Nach einer kleinen Znünipause und einem Gruppenfoto entdecken wir nacheinander Merkur, Venus, Erde und Mond, Mars und Jupiter. Dabei sind alle drauf bedacht sich möglichst viele Informationen zu merken für das Quiz am Abend. Mathilda macht ihre Arbeit besonders gründlich und notiert sich laufend etwas in ihr Notizbuch. Währenddessen spielen die anderen einige Runden Mörderlis. Langsam werden die Rucksäcke schwer und es wird fleissig Material ausgetauscht, damit es alle noch bis zum Tierpark Roggenhausen schaffen. Hier werden erst mal die süssen Murmerli bewundert. Wir bilden Gruppen zu zweit oder zu dritt und versuchen uns an einem Tierparkrätsel. Dazu werden verschiedene Lösungswege ausprobiert. Die einen warten am Rastplatz und füllen erst das aus was sie bereits wissen. Andere laufen systematisch die Informationstafel an den Tiergehegen ab und sammeln so die benötigten Antworten. Die jüngsten Mädchen fragen am liebstem bei der allwissenden Gymi-Schülerin Katja nach, um dann enttäuscht fest zu stellen, dass sie doch nicht alles weiss. Nach dem alle zu den Tischen zurückgekehrt sind, machen wir uns hungrig über unser Mittag essen her. Zum Dessert gibt es sogar Apfelmuffins. Fein! Nach dem Essen beenden einige noch ihr Rätsel, andere beobachten einfach noch ein bisschen die Tiere oder füttern sie mit getrocknetem Gras. Später verlassen wir den Picknickplatz und den Tierpark und machen uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Unterwegs kommen wir an einer Steilwand mit Klettervorrichtungen vorbei und gerade unterhalb gibt es viele viele Walderdbeeren, welche wir genüsslich naschen. Wir beeilen uns rechtzeitig an die Bushaltestelle zu kommen, aber das wäre gar nicht nötig gewesen, da der Bus eine Viertelstunde Verspätung hat. Wir fahren bis Schönewerd, Kreuzackerstrasse und gehen von dort zu Fuss bis zum Pfadiheim, wo wir die Nacht verbringen werden. Nach einer kurzen Hausführung und der Zimmerzuteilung, richten alle ihren Schlafplatz ein. In der Ecke des Mädchenzimmers entdecken wir dabei einen Ameisenfriedhof, der schnell mit dem Besen beseitigt wird. Danach startet der Küchenchef mit Znacht kochen und wir vergnügen uns mit verschiedenen Spielen. Es gibt Salat, Hörnli mit Ghackets und Apfelmus. Beim Essen spielen sich die typischen lustigen Lagergeschichten ab. „Hilfe, wäh, ich esse keinen Salat!“ „Oh nein, jetzt habe ich den Käse auf dem Tisch verteilt!“ „Alle Schwimmwesten anziehen, der Sirup-Tsunami rollt an.“ Nach dem alle Katastrophen behoben worden sind, fragt uns Iris in einem Planetenquiz über unser Sonnensystem ab. Mit einer hoch komplexen Formel wird dann, unter Berücksichtigung des Alters, die endgültige Siegerin Lena berechnet.

Eigentlich wäre um 22Uhr Nachtruhe; diese hält aber vor allem der Zug nicht ein, welcher unmittelbar hinter dem Pfadiheim im Viertelstundentakt durchbrettert. Es wird eine unruhige Nacht, da es auch viel zu heiss ist, um gut zu schlafen.

So sind am Sonntagmorgen alle vor der eigentlichen Tagwach wieder auf und freuen sich auf das Zmorge mit Zopf, Müesli usw. Viel zu schnell wird wieder alles eingepackt, geputzt und versorgt, so dass wir draussen noch ein paar Spiele machen können, bevor wir wieder zum Bus aufbrechen, welcher uns nach Aarau bringt. Je näher wir Aarau kommen um so mehr Leute sind unterwegs und sie haben alle das gleiche Ziel wie wir, die Schlussfeier des Eidgenössischen Turnfestes. Ein kurzer Fussmarsch bringt uns zum Stadion Brüggli-feld, wo wir unsere Tribünenplätze einnehmen. Von dort haben wir eine gute Aussicht auf die ganze Wiese, wo normalerweise Fussball gespielt wird. Heute zeigen aber hier die Besten Turner und Turnerinnen ihre preisgekrönten Darbietungen. Ganz zuletzt nach über 2 Stunden, welche dann doch auch lange waren, wird die eindrückliche Gross-gruppen-Vorführung gezeigt, welche über 200 Turner und Turnerinnen für die Gymnaestrada eingeübt haben. Danach leert sich das Stadion langsam, doch wir bleiben noch und schlecken noch ein Glacé. Nun wollen wir auch noch unser Können auf der nun leeren Wiese zeigen. Immerhin 5 Redli nebeneinander bringen wir auch zustande. Dann heisst es die Rückreise anzutreten. Wir begeben uns auf den Weg zurück zum Bahnhof und der Zug und Bus bringt uns wohlbehalten zurück nach Steinmaur. Jeder mit tollen Eindrücken von der Reise und den Darbietungen. Ein eidgenössisches Turnfest gibt es wieder in 6 Jahren, dann können wir hoffentlich auch selber mitturnen.

Bilder zur Reise in der Fotogalerie

 

 

Jugendsporttag 2019 in Brütten

Der diesjährige Jugendsporttag fand in Brütten, in der Nähe von Winterthur, statt. Die Riegen versammelten sich also schon um 6:45 in Steinmaur, um dann gemeinsam im Regen loszufahren. Bereits um 8:00 fing der Wettkampf an. Schon bald wurden die ersten unserer Mädchen für ihre guten Leistungen im Steinheben und Schnelllauf ausgerufen. Der Zeitplan war stressig, da uns teilweise zu wenig Zeit einberechnet wurde. Mit ein wenig Eile ging es schliesslich trotzdem gut auf. Alle Mädchen gaben sich grosse Mühe und man hatte den Eindruck, dass sie viel Spass hatten. Gegen Mittag liessen sich endlich vereinzelte Sonnenstrahlen blicken und es wurde immer wärmer. Besser hätte es nicht kommen können, denn nachmittags fanden die Spiele und Stafetten statt. Leider hatte unsere Gruppe zu wenig Spieler, um ein Jägerball-Team zu bilden. Wir mussten uns also mit einem anderen kleinen Team aus Höngg zusammentun. Dies war anfangs schwierig für die Kleinen, da sie noch niemanden kannten. Trotzdem gaben sie ihr Bestes und spielten super. Beim Basketball bildeten die jüngeren Steinmaurerinnen einen regelrechten Fanclub für die Grossen und unterstützten diese vom Spielfeldrand aus. Als dann auch die Stafetten zu einem Ende kamen, merkte man den Kindern und auch den Eltern die Erleichterung an, denn es war ein langer und anstrengender Tag gewesen. An der Siegerehrung wurde Livia Hiltis zweiter Platz verkündet. Herzlichen Glückwunsch!