Velowoche 2019

MR-Velowoche, 10. – 15. Juni 2019 in Jllmensee, D  

Teilnehmer und Organisatoren: Marc Pauli, Albert Leeger
Teilnehmer: Röbi Buchmann, Roland Kamber, Beni Regli, Dieter Bär, Hugo Grauf und ab Mittwoch Peter Thut

Anreise Montag 10.6.2019
Marc konnte es kaum erwarten und reiste bereits am Sonntag an, aber als er in Singen war, realisierte er, dass er seine Veloutensilien, ausser den Velos, zu Hause vergessen hatte und musste nochmals umkehren. Wegen etwas Nieselregen haben Beni und Rolli bereits am Neeracherkreisel die Reissleine gezogen und haben das Velo verladen. Röbi und Albert haben ihn durchgezogen und sind bei teilweise heftigem Regen nach 128 km und 1400 Höhenmetern um ca. 18 Uhr im Hotel angekommen. Eine Zwischenverpflegung haben sich die beiden bei Wildfremden in einer Waldhütte organisiert... Dieter und Hugo sind mit separatem Auto pünktlich in Illmensee eingetroffen.

Unser Landgasthof Adler (Familie Diez) in Illmensee, dekoriert mit vielen flotten Sprüchen  

Am Nachmittag hielt uns Normalos der Dauerregen von einer ersten Veloausfahrt ab. Nach dem feinen Nachtessen - mit ausgiebig Wein - plauderte Röbi detailreich „Geheimnisse“ aus dem Insiderwissen der Veloprofis aus.  

Dienstag 11.6.2019
Das Wetter ist teilweise sonnig, aber vorwiegend bedeckt, der Regen hat aufgehört. Wir planen und freuen uns beim Frühstück auf die erste Ausfahrt:

 
Die 5er Profigruppe machte sich via Umwege auf nach Pfullendorf, Dieter und Hugo fuhren direkt  

Im wunderschön gepflegten Städtchen Pfullendorf entdecken die später abgefahrenen Hobbybiker Dieter und Hugo zufällig die Fährräder der Kollegen vor einem Frisörsalon.

Und was macht Röbi hier, er lässt sich die Haare schneiden. Eigentlich wollte er sich rasieren lassen - da er alle seine Toilettensachen zu Hause liegen liess - aber die Chefin winkte ab. Man munkelt wegen Unfallgefahr, da Röbi bei so vielen charmanten Damen nicht ruhig sitzen kann. Die Chefin legte dann selbst Hand an und befreite Röbi von seinem Stoppelbart.

Dieter und Hugo fuhren in Pfullendorf als Erste wieder ab, aber bei ihrer Ankunft im Hotel waren die Profis bereits vor leeren Biergläsern, was für ein Frust! Trotz teilweise falschen Wegweisern und kühler, aber trockener Witterung, konnten wir unsere erste Tour als erfolgreich abhaken.

Beim Nachtessen wusste Röbi wieder so viel zu erzählen, dass er fast nicht dazu kam sein Cordon Bleu noch warm zu geniessen

 Ausser Röbi haben alle ihre Teller leer gegessen und schon abgegeben.

Mittwoch 12.6.2019
Peter Thut kommt pünktlich bei strömenden Regen an und wir sind immer noch beim Frühstück. Infolge des Dauerregens mussten wir (Beni, Roli, Peter, Marc, Dieter, Hugo) unsere Startzeit für die Rundfahrt „Heiligenberg“ (ca 30 km) auf 14 Uhr verlegen. In Heiligenberg genossen wir bei sonnigem Wetter Kaffee und Kuchen auf der Gartenterrasse und liessen unsere gute Stimmung durch eine alte Dame (Illmenseer Dorforiginal) weiter aufheitern. Röbi und Abi machten eine Kurzrundtour nach Ravensburg, schlappe 80 km.

 Das erste Mal konnten wir unser wohlverdientes Feierabendbier im hübschen Biergarten unseres Hotels geniessen.

Donnerstag 13.6.2019
Heute ist die ganze 8-köpfige Gruppe zusammen losgefahren,

Aber schon nach 4 km trennten sich unsere Wege bereits wieder:
 -  Abi und Röbi fuhren auf Umwegen nach Scheer, 100 Tages-km
 -  Peter, Beni, Roli, Marc fuhren direkt nach Scheer, 80 Tages-km
 -  Dieter und Hugo nahmen die Route J3 durchs Deggenhausertal in Angriff, 43 Tages-km

In Scheer konnten wir mit Manuela – Betreiberin des Hotels Donaublick - ein Wiedersehen feiern. In diesem Hotel logierte die MR-Velogruppe letztes Jahr.

 

 
Trotz intensivem Wegweiserstudium blieben diverse Fehlfahrten nicht aus. Aber das macht ja nichts, denn dies ergab mehr Tages-km…

Dieter und Hugo genossen die erholsame Fahrt, wäre da nicht die Falschfahrt durch das steilste Stück gewesen. Aber das war ja nur ein weiteres Training und die Abfahrt war wieder entspannend.


Urnau, schöne Kirche aber keine Beiz im Dorf, idyllisches Rotachtal

Freitag 14.6.2019
Grosse Diskussion beim Frühstück, wo fahren wir nur hin? Nur Dieter und Hugo sind wohl vorbereitet und wissen ganz genau was sie wollen und auch was sie können.   Röbi und Abi wollen einen weiteren 100er abradeln. Hugo schlägt vor, dass wir sie zum Mittagessen, wo immer wir auch sein werden, einfach anrufen und sie werden binnen 10 Minuten bei uns sein…

       

Das funktionierte leider nicht ganz, denn um 12 Uhr waren sie bereits weit weg in Friedrichshafen beim Bier. Sie meldeten sich kurzerhand per WhatsApp vom Mittagessen ab.  

Dieter und Hugo nahmen die Rundtour ums Ried in Angriff und haben den Weg trotz äusserst mangelnder Wegbeschriftungen und damit verbundenen Umwegen doch noch gefunden.


Pfrunger-Burgweiler-Ried

Beni, Marc, Peter und Roli besuchten den „Höchsten“ und hatten immer noch genug Energie für‘s Schifflischaukeln.

 

  Roli wollte wieder einmal testen, ob er einen defekten Reifen noch wechseln kann.

Bilanz des letzten Tourentages:
 -   Abi und Röbi 116 km, mehr als 1300 Höhenmeter
 -   Roli, Marc, Beni, Peter; 46 km
 -   Dieter, Hugo 40 km

Unser letztes vorzüglich gekochtes Nachtessen haben wir in vollen Zügen genossen und mit ein, zwei Schnäpschen abgerundet. Wir waren uns alle einig: das war eine sehr gelungene Velowoche. Jeder konnte die Touren fahren, die seinen Fähigkeiten entsprach und das Gesellschaftliche kam alles andere als zu kurz. Auch die Erstteilnehmer (Dieter, Röbi und Hugo) meinten, dass sie nicht das letzte Mal mit dabei waren.  

Samstag 15.6.2019
Nach dem Frühstück schwangen sich Abi, Röbi und Roli auf ihre Stahlrösser und nahmen den 110 km-Heimweg unter die Räder (Beni tauschte auf halber Strecke mit Roli). Leider musste Abi wegen einer leichten Magenverstimmung auch in den Besenwagen wechseln. Alle anderen bevorzugten im Vornherein die Heimreise per Auto. So haben alle spätestens um 18 Uhr Steinmaur erreicht und wir konnten unsere unfallfreie, kurzweilige, anstrengende, unterhaltsame, teils regnerische, teils sehr sonnige, aber immer abwechslungsreiche Velowoche als erfolgreich in unsere Memories einprägen.  

Der Schreiberling
Hugo

Durchgelesen und ohne Ergänzung begutachtet
Dieter  

Donau-Velotour 2018

Velotour 2018 der MR Steinmaur 2. bis 9. Juni 2018


5 „Gümmeler“ wagten sich auf die diesjährige Radlerwoche. Es waren dies Marc,
Albert Leeger, Roli Kamber, Pepe und Beni Regli


2. Juni
Leider starteten am Samstag nur 3 zur Fahrt nach Scheer, die beiden andern waren
aus familiären Gründen verhindert. Im Hotel angekommen sattelten die Autofahrer
Marc und Roli aufs Rad um und fuhren dem tapferen Abi („Langdistanzler“ 120 km)
entgegen Alle drei genossen das kühle Bier im Strandbad Krauchenwies bei Andrea.
Albert stärkte sich mit einem feinen Flammkuchen.


3.Juni ..km
Am Sonntag führte die Tour ins reizvolle Donautal. Grüne Wälder, steile Felsen und
oben eine Burg. Durch Tunnels und über Brücken erreichten wir Beuron. Nun stieg
es stetig – aber auch für Amateure machbar – auf. Eine weite Sicht über die offenen
Felder belohnte unsere Mühen. Eine lange Abfahrt nach Messkirch und auf guten
Wegen erreichten wir wiederum das Strandbad. Nicht zum Baden sondern um den
Durst zu löschen.


Mo, 4. Juni ..km
Heute stand eine Runde in den Norden auf dem Programm.
Auf verkehrsarmen Strassen fuhren wir stetig aufwärts. Nach einigem Suchen des
richtigen Wegs erreichten wir Inneringen. Nun begann die Suche nach einem
angeschriebenen Haus für Kaffeehalt. Schwierig in diesen kleinen Ortschaften .Zum
Glück ging es jetzt meistens bergab nach Riedlingen, wo wir in der Pizzeria des
schönen Dorfes das späte Mittagessen genossen. Der Heimweg führte uns an der
alten Keltensiedlung Heuneburg vorbei, der ältesten Siedlung Deutschlands.


Di, 5. Juni 76 km
Frühmorgens zum Frühstück erschienen auch die zwei Nachzügler im Hotel. Nun
war die Gruppe komplett.
Heute führt der Weg in den Süden. Nach einigem Suchen und Finden der falschen
Route erreichen wir trotzdem Ostrach .Dafür waren die Strassen super und mit wenig
Verkehr Weiter nach Pfullendorf wo uns ein Chauffeur den Weg zum Badesee wies.
Auf der Terrasse im Sonnenschein genossen wir Bier und Mittagessen.

Die Rückfahrt über Krauchwies führte uns – wohin wohl – wieder zu Andrea ins
Strandbad.


Mi, 6. Juni 90 km
Die heutige von Pepe auf GPS geladene Tour begann mit einem sogenannten
„Fotzelstutz“ nördlich der Donau. Nach flacheren oder abfallenden Wegen und
Strässchen war in Riedlingen Znünizeit im dortigen Café.
Nach Auf und Ab erreichten wir Sigmaringen, wo uns in der Innenstadt der Biergarten
des Hotels-Restaurants Traube zum Zmittag einlud.

Am Nachbarstisch bestaunten wir die immens grossen Eis-Früchtebecher und trösteten Pepe damit, dass wir sicher noch eine geeignete Eisdiele in der Nähe unseres Hotels finden werden.
Bei der Heimfahrt löste sich Marc von uns und nahm die Kurzdistanz, während wir 4
den kleinen Umweg via Strandbad für einen kleinen Umtrunk unter die Räder
nahmen. Zu Hause in Scheer war Zeit für eine kleine Siesta

  

bevor wir den geselligen Abend in der dem Hotel angegliederten Bacchusstube verbrachten, welche von der 82 jährigen Seniorchefin geführt wird.


Do, 7. Juni 48 km
Anstelle eines Ruhetags war heute eine Mini-GPS Tour in der näheren Umgebung
und längs der Donau auf dem Programm. In Mengen entdeckten 2 Schleckmäuler
die längst erhoffte Eisdiele, während die 3 anderen Kollegen im Garten „zur
Martinsstube“ für € 4.- das kompl. Menue inkl. Suppe und Dessert
herunterschlangen. So haben wir den Hitze Tag alle (auch diejenigen ohne Zmittag)
gut überstanden.


FR, 8. Juni 66 km
Am letzten Tag war die Bädertour ohne Baden angesagt. Die wiederum am Vortag
unter Mithilfe des Laptops unserer Hotelchefin geladenen Tour auf GPS war zur
Hälfte i.O., dann streikte das Gerät am Velo und trotzdem fanden wir die Dörfer und
Städte wie Bad Saulgau, Bad Buchau etc. Trotz angenehmer Temperatur stärkten
wir uns in einem Biergarten in Bad Saulgau mit Speis und Trank. Zufälligerweise lag
auf unserem Heimweg die uns bestens bekannte Eisdiele in Mengen, an welcher wir
einfach nicht nur daran vorbeifahren konnten.


SA, 9. Juni 128 km
Heimreise bei wunderbaren Wetterverhältnissen. Marc musste mit seinem Auto auf
direktem Weg selbst nach Hause fahren. Die teils jüngeren Fahrer nahmen den
ganzen Weg unter die Räder. Roli und Beni teilten sich die Strecke etwa hälftig auf.
In Radolfzell, wiederum in der Innenstadt wurde der Wechsel vom Auto aufs Rad und
umgekehrt nach dem Mitagessen vollzogen. Albert und Pepe fuhren die ganze
Strecke ohne dass ihnen nur die geringste Müdigkeit der vergangenen Woche
anzumerken war. ( typisch für Männerriegler-„nur nüt amerke laa“)


Wir verbrachten herrliche Tage im Hotel Donaublick bei bester Betreuung und
konnten unsere Radtouren immer bei Sonnenschein und trockenem Wetter (unfallfrei
und ohne „Platten“)durchführen. Den Haupt-Initianten Marc und Albert gebührt unser
herzlichster Dank.


Beni und Marc

                                                         siehe auch Bilder in der Bildergalerie

 

 

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